Bei
der "Schietwettertour" handelt es sich um eine Orientierungsfahrt,
die nicht nur Rotkreuzlern offensteht.
Entstanden ist sie aus der "1. Lehrter Orientierungsfahrt",
die (sozusagen versuchsweise) 1995 vom Ortsverein Lehrte ausgerichtet
wurde. Nach dem Ende der weithin bekannten "Ostfrieslandfahrt", die über
10 Jahre jedes Frühjahr von den DRK den Ortsvereinen Esens und Ihlow
ausgerichtet wurde und zuletzt über 70 startende Mannschaften hatte,
sprangen die Lehrter in die Bresche und stürzten sich in die Organisation
einer "großen Tour". Dreimal organisierte der Kreisverband Burgdorf
(vorrangig Helferinnen und Helfer der Bereitschaft Lehrte, mit Unterstützung
aus Burgdorf und Burgwedel) diese Veranstaltung alleine.
Dazu
wurde im Kreisverband extra eine Arbeitsgemeinschaft (aus allen Bereitschaften/Ortsvereinen)
gegründet. Wieviel Arbeit - bei allem Spaß - die Organisation
und Durchführung macht, merkten man schnell. Es wurde immer schwieriger,
Freiwillige aus dem Kreisverband zur Mitarbeit in der AG - neben ihren
anderen Aktivitäten in Ortsverein, Bereitschaft, SEG usw. - zu motivieren.
1999 fanden wir dann weitere Mitstreiter aus dem Kreisverband Hannover-Stadt.
In Absprache mit den beiden Kreisgeschäftsführern wurde eine
gemeinsame Arbeitsgemeinschaft unter der Federführung des KV Burgdorf
ins Leben gerufen. Seit 2005 läuft die Arbeitsgemeinschaft wieder über den Ortsverein
Lehrte. Das Organisations-Kernteam um Jörg Zacharias sucht sich jeweils einen Partner zur
Organisation der Tour. So kommt die Schietwettertour immer in andere Regionen Niedersachsens.
Interesseant nicht nur für die Teilnehmer - auch das Orgateam lernt immer wieder neue Leute kennen,
die voller Elan dabei sind "ihre" Schietwettertour zu organisieren.
Finanziell ist die AG weitgehend unabhängig, d.h. die Veranstaltung trägt sich durch die Teilnahmegebühren der Mannschaften selber. Unbezahlbar ist das ehrenamtliche Engagement unzähliger Helfer.
Offizell ist die Schietwettertour
eine Katastrophenschutzübung, aber wir sind bemüht, den Spaß
im Vordergrund stehen zu lassen. Da die Tour auch anderen Organisationen
offensteht wird
auch
bewußt auf Rotkreuz-Fachwissen und sanitätsdienstliche Aufgaben
verzichtet. Grundlegende Erste-Hilfe-Kenntnisse (wie sie ja hoffentlich
bei JEDEM vorhanden sind) reichen völlig aus und sind auch immer Teil einer Aufgabenstellung.
Außerdem ist ein
wenig KatS-Grundwissen von Vorteil, wie Karten- und Geländekunde.
Technisches Equipment wie Laptops, Handies, Funkanlagen, GPS-Empfänger
usw. sind ebenfalls nicht entscheident für den Tourerfolg. Wir bitten
auf all dieses zu verzichten! Eine starkes Team, viele Spaß und der
gesunde Menschenverstand reichen meist völlig aus!
Neugierig geworden auf die Schietwettertour?
Dann seit nächstes mal mit dabei!
Eine Rückblick auf die vergangenen Veranstaltungen gibt es HIER